Berge, Rad, Wasser, Winter und Familienzeit — die ganze Region, von Sillian aus.
Die Drei Zinnen sind das UNESCO-Welterbe direkt vor der Haustür. Von Sillian erreichst du die Auffahrt zur Auronzohütte in rund einer Stunde — eine der spektakulärsten Bergkulissen der Alpen, ohne lange Anreise.
Die klassische Umrundung dauert etwa 4 Stunden und ist auch für geübte Familien machbar. Wer es ruhiger mag, genießt den Blick von der Dreischusterhütte oder den Sextner Sonnenuhrbergen.
Der Drauradweg (R1) startet in Innichen und führt durch Sillian weiter nach Lienz — eine der beliebtesten und familienfreundlichsten Radrouten der Alpen, überwiegend leicht bergab und abseits des Verkehrs.
Sillian ist der ideale Startpunkt: Du rollst entspannt nach Lienz und nimmst den Zug zurück, oder fährst Richtung Toblacher See. Mit dem E-Bike sind auch die Seitentäler bequem erreichbar.
Nur wenige Minuten von Sillian entfernt beginnt Südtirol. Innichen lockt mit seiner romanischen Stiftskirche, italienischem Flair, Eisdielen und Boutiquen — ein Stadtbummel mit Dolce Vita.
Toblach öffnet das Tor zum Höhlensteintal und zum malerischen Toblacher See. Hier verbinden sich alpine Natur und Kultur: das Gustav-Mahler-Erbe, Konzerte und der Naturpark Drei Zinnen.
Sillian liegt mitten in der Skiregion 3 Zinnen Dolomiten. Direkt vom Ort führt die Gondel auf den Thurntaler — breite Pisten mit Blick auf die Lienzer Dolomiten, Funpark und Nachtskilauf.
Über die Grenze warten Helm, Rotwand und Stiergarten in Sexten: ein grenzüberschreitendes Skikarussell mit über 90 Pistenkilometern. Dazu ruhige Loipen und Rodelbahnen.
Kurze Wege, viel Programm: Der Wichtelpark Sillian ist ein liebevoll gestalteter Erlebnispark mit Wasserspielplatz und Streichelzoo — gleich am Ortsrand. Bei Regen geht es ins Acquafun nach Innichen.
Auf dem Haunold in Innichen lockt der Familienpark mit Sommerrodelbahn und Hängebrücke. So wird aus „Ein Tal, zwei Länder“ ein einziger großer Spielplatz — ohne lange Autofahrten.
Östlich von Sillian, oberhalb von Lienz, türmen sich die Lienzer Dolomiten auf — wilde Kalkberge mit Klettersteigen, Schutzhütten und tiefblauen Bergseen. Über den Drauradweg oder die Bahn bist du schnell am Ausgangspunkt.
Ein Klassiker ist die Karlsbader Hütte am Laserzsee, eingerahmt von schroffen Felstürmen. Wer es gemütlicher mag, wandert auf den Sonnseiten des Pustertals mit weitem Blick zurück ins Tal Richtung Sillian.
Das Hochpustertal lebt von seinen Stimmungen: Im Herbst färben sich die Lärchen golden, in den Dörfern wird der Almabtrieb gefeiert. Im Advent verwandeln sich die Orte in eine ruhige Winterkulisse — mit der Innichner Dolomiten Weihnacht, dem Weihnachtsmarkt in Toblach und dem Sillianer Advent.
Wer früh aufsteht, erlebt den vielleicht schönsten Moment der Region: den Sonnenaufgang an den Drei Zinnen, wenn die ersten Strahlen die Felswände rot färben. Genau solche Augenblicke gehören in die Galerie.
Sillian liegt mittendrin: zwischen Lienz im Osten und Bruneck im Westen, mit dem Tor nach Süden Richtung Cortina d'Ampezzo. Das eigene Skigebiet Thurntaler (rund 22 Pistenkilometer) ist familienfreundlich und sonnig — direkt über dem Ort.
Die großen Dolomiten-Verbünde liegen drumherum: Über den Ski-Pustertal-Express (Zug) erreicht man von Sillian aus direkt die Talstationen von 3 Zinnen Dolomiten (Helm) und Kronplatz, dazu Tagesausflüge nach Cortina d'Ampezzo und auf das Zettersfeld bei Lienz.
Der Stoneman Dolomiti von Profi-Mountainbiker Roland Stauder ist eine der bekanntesten Bike-Touren der Dolomiten: rund 120 km und über 4.000 Höhenmeter, fahrbar in einem, zwei oder drei Tagen — perfekt markiert, mitten in der Region rund um Sillian, Sexten und die Drei Zinnen.
Es gibt den Stoneman nicht nur für Mountainbiker, sondern auch als Road-, Hike- und Kinder-Variante. Wer die Runde schafft, wird als Finisher gelistet und erhält die handgefertigte Stoneman-Trophäe.
Die Küche im Hochpustertal ist bodenständig und grenzüberschreitend zugleich. Der Klassiker sind die Osttiroler Schlipfkrapfen — halbmondförmige Teigtaschen, traditionell mit Kartoffeln, als Spinat- oder Fleischvariante.
Aus dem Südtiroler Pustertal kommen die Tirtlan, runde, gefüllte Krapfen mit Spinat und Topfen, oft mit einer Gerstensuppe serviert. Dazu Geräuchertes vom Bauern, Strauben und Kiachlan — und süß zum Schluss Apfelstrudel und Kaiserschmarrn.
Toblach ist ein Ort der Musikgeschichte: Von 1908 bis 1910 verbrachte Gustav Mahler hier seine Sommer und komponierte seine letzten Orchesterwerke. Ihm zu Ehren finden seit 1981 jährlich im Sommer die Gustav-Mahler-Musikwochen statt.
Bühne ist das Kulturzentrum Grand Hotel Toblach mit Orchester- und Kammerkonzerten, Ausstellungen und Seminaren — klassische Kultur mitten in der Dolomitenlandschaft, nur wenige Minuten von Sillian.
Die Sextner Dolomiten sind eine der berühmtesten Klettersteig-Regionen der Ostalpen. Viele dieser Eisenwege entstanden im Ersten Weltkrieg als Versorgungsrouten an der Dolomitenfront — heute gehören sie zu den beliebtesten Bergtouren rund um Sexten und die Drei Zinnen.
Klassiker ist der Paternkofel-Klettersteig (Innerkofler-De-Luca-Steig) mit dem Tunnel Galleria Paterna und Blick auf die Drei-Zinnen-Nordwände. Dazu die Sextner Rotwand und die grenzüberschreitende Runde Dolomiten ohne Grenzen.
Bewegung hat im Hochpustertal Tradition: In Sillian betreibt die Tennisunion mehrere Sandplätze beim Schulzentrum, dazu gibt es Tennisanlagen in Innichen (Sportzone), Sexten (Indoor- und Freiplatz), an der Nordic Arena in Toblach und im Airdome in Niederdorf.
Zum Abkühlen lädt das Alpin-Erlebnisbad Acquafun in Innichen ein — wenige Minuten von Sillian und ideal für Schlechtwettertage. Viele Hotels im Tal haben zusätzlich eigene Pools und Wellnessbereiche.
Mit der Bahn besonders bequem: Sillian liegt an der Pustertalbahn. Aus Österreich erreicht man Sillian über Spittal und Lienz, aus Italien über die Linie Bozen–Brixen–Sillian. Der Bahnhof liegt zentral, und der Ski-Pustertal-Express verbindet die Skigebiete entlang des Tals.
Mit dem Auto liegt Sillian zwischen Lienz und Bruneck. Aus dem Norden über Lienz, aus dem Westen über die Brennerautobahn und die Ausfahrt Brixen/Pustertal. Nächste Flughäfen sind Innsbruck, Salzburg sowie Venedig/Treviso.
Reinhold Messners Bergmuseen umkreisen das Hochpustertal — gleich drei sind ein Tagesausflug von Sillian. Auf dem Gipfel des Kronplatz (2.275 m) liegt das MMM Corones, ein spektakulärer, in den Berg gegrabener Bau von Zaha Hadid (2015), der dem traditionellen Alpinismus gewidmet ist.
Das MMM Ripa auf Schloss Bruneck erzählt von den Bergvölkern der Welt, und das Reinhold Messner Haus am Helm über Sexten lädt im Sommer zu Vorträgen, Filmen und Gesprächen mit Messner selbst.
Sillian ist das Tor zum Karnischen Höhenweg (KHW 403), dem Weg des Friedens entlang des Karnischen Hauptkamms an der Grenze zwischen Österreich und Italien. Start- und Endpunkt ist die Sillianer Hütte (2.447 m), die westlichste Schutzhütte am Kamm — von Sillian in rund 3,5 Stunden zu Fuß erreichbar.
Von hier zieht der Weitwanderweg in 8 bis 11 Tagesetappen bis nach Arnoldstein. Der Steig folgt der ehemaligen Front des Ersten Weltkriegs; alte Kriegssteige wurden wiederhergestellt, daher der Name Via della Pace — Friedensweg. Unterwegs begegnet man immer wieder Spuren aus dieser Zeit.
Der Winter im Hochpustertal ist mehr als Skifahren. Auf der Naturrodelbahn von Sillian Richtung Leckfeldalm geht es rund 7 Kilometer durch tief verschneiten Wald talwärts; über der Grenze locken die Rotwand-Rodelbahn in Sexten (5 km), Haunold bei Innichen und Ratsberg über Toblach.
Wer es ruhiger mag, schnürt die Schneeschuhe und zieht durch die stille Winterlandschaft. Und für Langläufer ist die Dolomitenregion 3 Zinnen mit über 200 Loipenkilometern (Toblach, Innichen, Sexten, Niederdorf, Prags) eine der ersten Adressen der Alpen.